Weihnachtsplätzchen backen

heute zeige ich euch  Weihnachtsplätzchen. Diese sind schnell gemacht und wirklich lecker. Tipp von mir, wenn ihr das Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzen wollt, müsst ihr zwei Eßl. Milch dazu geben.

Hier noch ein Link auf meine Wattschweinseite. Dort findet ihr auch einige Rezepte

Erdbeerplätzen backen mit den Wattschweinen

Wußtet ihr schon

 

Ein Rezept meiner Familie. Die Plätzchen schmecken wirklich lecker und werden aus einem Rührteig gemacht. Also ganz schnell fertig.

Rosinenplätzchen

hinten auf dem Teller könnt ihr die Rosinenplätzchen sehen. Vorne gibt es Stollenkonfekt.

 

100g Butter oder 120g Margarine

120g Zucker

1 Ei

1 Eßl. Rum oder Apfelsaft

200g Mehl und ein bisschen

100g Rosinen

100g gemischte kandierte Früchte

1 1/2 gestrichene Teel. Backpulver

Schale von einer Zitrone gerieben (Bio und ungespritzt)

 

Zuerst die Rosinen und kandierten Früchte mit Rum/Apfelsaft beträufeln und beiseite stellen

Jetzt die Butter weich und glatt rühren, dann Zucker und das Ei dazu geben, weiterrühren, bis alles gut vermengt ist und erst dann das Mehl mit dem Backpulver dazu geben. Zum Schluss das Rosinen – Früchte gemisch unterheben. Ger. Zitronenschale dazu.

Formen sie eine glatte Kugel. Diese in Frischhaltefolie einschlagen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag. Backofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen. Die Teigkugel in vier gleich Teile schneiden und mit einem Teel. Haselnussgroße Teigklekse auf das Backblech legen. Plätzchen 15 Min im Backofen backen.

Wer möchte kann die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben.

Die Rosinenplätzchen schmecken ausgezeichnet, und zwar gleich gut, ob sie nun mit Butter oder Margarine gemacht werden. Sie bleiben in einer verschlossenen Dose viele Wochen knusprig und mürbe.

Die angegeben Menge ergibt ca. 100 Plätzchen. Morgen gibt es das Rezept für das Stollenkonfekt. Sehr einfach und für einen Stollenteig schnell herzustellen.

 

Viel Spaß beim backen wünscht euch eure

Margarete Nedballa

 

 

 

Willy Wutz

Beruf Glücksschwein!

Seit 1993 arbeite ich als Designerin in der Hauptsache Plüschfiguren. 2012 entstand nach  vielen anderen Schweinen, dieser kleine Kerl. Soll Glück bringen. Ein schönes Geschenk zum Jahreswechsel für einen lieben Freund oder Freundin. Das Schweinchen ist nicht so groß. Ich sage mal ca. 13cm lang und es hat ein Stockmaß von knapp 8cm.

Ohne Deko kann es ein ganz normales Haus/Glücksschwein sein.

Hier die Anleitung für euch. Es ist ja noch ein bisschen Zeit bis Neujahr, das schafft ihr schon mit dem Schweinchen. Es ist ziemlich schnell fertig gestellt. Rechnet mal mit drei Abenden an Zeitaufwand. Ist auch nicht so schwierig in der Fertigung. Menschen mit Bastelerfahrung bekommen es allemal genäht und fertig gestellt.

Also los jetzt

Willy Wutz   „Beruf Glücksschwein“

Ein Schnittmuster von Margarete Nedballa – Atelier Margaretenbaer ©2012

 

Material:

  • 20 x 30 cm Ministoff (High Pile) beige
  • Augen 4 mm schwarz
  • 8 Pappscheiben 15 mm Durchmesser mit den passenden Minisplinten
  • oder 4 Knöpfe um die Beine zu befestigen.
  • Rest rosa Ministoff für die Innenohren und die Nase
  • Etwas Schleifenband
  • Kleiner Kranz (Miss Daisy) servietten-wimmel.de
  • Häkelschwanz oder eine rosa Kordel mit Draht verstärkt.

 

Ich habe fast das komplette Schweinchen auf der Nähmaschine genäht. Nur den Bauchkeil und die Nase habe ich mit der Hand genäht.

Wenn ihr das Schweinchen mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen. So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 mm.

Körper                        2 x ggl.

Bauchkeil                    1 x

Vorderbein                 4 x ggl.

Hinterbein                  4 x ggl.

Schnauze                    1 x in Rosa

Ohren                         2 x beige  ggl. Und 2 x rosa ggl.

Körper nähen:

Bauchkeil einsetzen. Dazu zuerst ein Körperteil an den Bauchkeil nähen, 1-6. Danach das 2. Körperteil wie das erste von 1-6 annähen.

Rückennaht von Schnauze bis 6 schließen, dabei die Stopföffnung offen lassen. Diese ist eingezeichnet. Vorne die kleine gerade Kante an der Schnauze bleibt offen. Hier setzen wir nun das rosa Schnauzenteil ein.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen

Hinterbeine ebenso nähen

Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein rosa Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren.

Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

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Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

Kopf und Körper möglichst fest stopfen. Zuerst den Kopf. Augen mit Stecknadeln markieren und einziehen. (siehe Anleitung für Minibären).

Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Ohren annähen. Die schmale Seite zeigt nach unten. Die breite Seite wird ein wenig zusammengezogen, danach wird das Ohr angenäht.

Nun wird das Schweinchen mit rosa Wangenrouge und einem Schminkpinsel eingefärbt. Dazu das Rouge wie beim Schminken mit dem Pinsel aufnehmen und den Pinsel über das Schweinchen streichen. Die Farbe mit einem Küchenkrepp verteilen.

Einen Schwanz mit eine Häkelnadel Stärke 2,5 und Baumwollgarn häkeln.

Dazu 8 Luftmaschen aufnehmen. Die zweite Reihe mit festen Maschen häkeln, die erste Luftmasche ist die Randmasche, in die 2.Luftmasche für den Start einstechen und beginnen. Dazu einmal auf der rechten Seite der Luftmaschenreihe 2 fest Maschen in eine Luftmasche häkeln. Danach die Arbeit drehen und auf der Rückseite 2 feste Maschen in eine Luftmasche häkeln, so dass sich die Arbeit beim häkeln verdreht. Am Ende den Fanden abschneiden und vernähen. Lasst euch einen langen Faden über, den kann man zum annähen des Schwanzes am Schweinchen benutzen.

Den Daisy Kranz um den Hals legen. Eine schöne Schleife um den Bauch binden. Wer möchte kann noch einen Häkelpilz auf den Po applizieren.

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Fliegenpilz häkeln

Stiel in Weiß Nadelstärke 2,5 Baumwollgarn

8 LM anschlagen, zurück 3 FM, 2 halbes Stäbchen, 1 Stäbchen

In die letzte MA 5 Stb.

Weiter häkeln in Runden: 1 Stb, 2 halbe Stäbchen, 3 FM, mit einer Kettmasche schließen. Einen sehr langen Faden ca. 30cm hängen lassen und abschneiden.

Hut in Rot

  1. 9 LM, 8 FM zurück häkeln
  2. 1 LM, 1 MA auslassen 6 FM häkeln, 1 LM, Kettmasche, wenden
  3. 1 LM, 2 FM, 1 MA auslassen, 2 FM, Kettmasche, wenden
  4. 1 LM, 1 MA auslassen, 3 FM, wenden.
  5. um den Pilzkopf herum feste MA häkeln. Zum Schluss mit einer Kettmasche

Schließen, Faden abschneiden und vernähen.

 

Hut auf den Stiel nähen, und den Rest weißen Faden für die Punkte benutzen. Mit einem Stickstich weiße Punkte auf den roten Pilzkopf sticken. Faden vernähen und abschneiden.

Nun kann der Fliegenpilz als Glückssymbol aufgenäht werden.

Wer keine Lust hat Fliegenpilze zu häkeln, bei DaWanda kann man fertig gehäkelte Fliegenpilz-Applikationen  kaufen. Die sind gar nicht so teuer.

Ich wünsche viel Spaß beim nähen und häkeln. Kreative Grüße aus Dangast und ein frohes Neues Jahr wünscht euch

Margarete Nedballa

Hier die PDF Anleitung für das Glücksschwein

E-Book willy Wutz

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Wattschweine

einige von euch haben gefragt ob man die Wattschweine auch kaufen kann. Schwierig, weil sie sehr schnell adoptiert werden und kreuz und quer durch die Welt reisen. Trotzdem sind einige frisch von der Nadel gehüpft und können im Laden der Dangaster Seifenmanufaktur adoptiert werden.

Das Piratenwattschwein:

Grrr ist ca. 20cm groß. er ist nett und mag gerne mal einen kleinen Teelikör oder einen Fingerhut voll Rum. Natürlich liebt er wie alle Wattschweine Erdbeeren am liebsten als Marmelade.

Santa Wattschwein (ohne Deko)

Die weihnachtliche Dekoration kann ebenfalls im Laden erstanden werden. Die kleine Wattschnecke im Hintergrund ebenso. Santa Wattschwein liebt Tannenspitzenhonig und Tannenspitzenlikör oder Sirup. Eine Erdbeere zum Nachtisch verachtet auch er auf keinen Fall. Diese Wattschweinkost mögen sie alle.

 

Das australische Beutelwattschwein

es ist ebenfalls ca. 20cm groß

 

Es bringt eine Erdbeere und einen kleine Adventkranz mit.

Und zu guter letzt Tompte Wattschwein

Er ist ca. 18cm groß und friedlich wie alle Wattschweine. Seine Leidenschaft ist wie bei allen Wattschweinen Erdbeermarmelade, Erdbeertorte, Erdbeerpudding, Erdbeereis, alles mit Erdbeeren und jetzt im Winter mag es auch gerne etwas zum Aufwärmen, ein kleiner Erdbeereierlikör ist hier genau das richtige.

Hier mit den Muffins. Das Rezept findet ihr hier auf dieser Seite. Die kleinen Wattschweine sind nicht mit dem Hausschwein verwandt. Sie haben sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt und sind wohl schon seit mehreren Hundert Jahren bekannt. Allerdings hat noch nie einer ein wirklich lendiges Wattschwein gesehen. Ich kenne sie allerdings sehr gut und häkel und filze diese kleinen Fabelwesen seit 10 Jahren. Ihr könnt euch freuen. 2018 werden Michael Kusmierz (Caspers) und ich (Margarete Nedballa) einige Kurse im Weltnaturerbe Portal in Dangast geben. Dann könnt ihr mit unserer Hilfe Wattschweine malen und Skulpturen bauen. Das wird ein Spaß. Nicht für Miesepeter! Hier ist der Spaßfaktor Programm. Termine werden im Fribo bekannt gegeben.

Wir freune uns schon auf diesen schönen gemeinsamen Kurs mit euch

Ein schönes Wochenende wünscht Margarete Nedballa (Wattschweinmutter)

 

Erdbeermuffin mit rosa Haube

oder, Wattschweinfutter.

Heute ist Teetime mit den Wattschweinen. Dazu braucht Frau ein leckeres Rezept und etwas Hilfe. Hilfe kam schnell, als ich am Strand war und laut eine Teetime ausgerufen habe. 16.00 Uhr bei mir. Ein kleines Wattschwein ist direkt mitgekommen. Es hat seine Hilfe angeboten. Ich weiß nicht so recht ob es naschen wollte …… aber das sehen wir ja gleich. Auf alle Fälle wäre es beinahe in die Rührschüssel gefallen.

hat sich der kleine Schlingel doch am Schüßsselrand hochgezogen und in die rosa Masse geschaut. Zuvor die Erdbeeren sauber gemacht und hier und dort ein paar vernascht.

 

Also das backen wir heute für unsere Teerunde. Natürlich mit Erdbeertee und einen kleinen Schluck Likör. Ich freu mich schon auf den Besuch der kleinen Gesellen. Sie haben gesagt, dass sie sich bei einem Freund ins Fahrradkörbchen setzen und bei mir abspringen. Danke fürs mitnehmen, du kannst dir gerne einen Muffin abholen.

Das müsst ihr einkaufen:

350g frische Erdbeeren (Tiefkühlerdbeeren gehen)

150g weiche Butter

Prise Salz

150g + 150g Zucker

4 Eier

300g Mehl

1 1/2 Teel Backpulver

100ml Orangenlimonade

Muffinförmchen

Muffinblech

 

Vorbereitungen: Muffinblech mit Öl einpinseln. Ofen auf E.Herd 200°, Umluft 175° vorwärmen.

Butter, 1 Prise Salz und 150g Zucker schaumig rühren. 3 Eier trennen. Eigelb zur Butter-Zuckermasse geben plus 1 ganzes Ei. Ca. 5 Min. schaumig rühren bis eine cremige Masse entsteht. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach in die Kuchenmasse geben. Dabei immer ein bisschen Limo dazu.

Erdbeeren bis auf 12 Stück klein schneiden. Die braucht ihr zum verzieren der Muffins.

Jeweils einen Löffel Teig in die Papierförmchen geben. Erdbeeren dazu und wieder ein bisschen Teig dazu. Alles im Backofen ca. 25 Min. backen.

In der Zwischenzeit:

Eiweiß in die Rührschüssel geben und auf höchster Stufe schlagen. Langsam eine Prise Salz und 150g Zucker dazu geben. Fast zum Schluss kommt noch etwas Lebensmittelfarbe dazu. Vorsichtig mit dem Rot arbeiten, die Haube soll rosa sein. Die Weiweissmasse muss sehr fest sein. Wer möchte kann sie in einen Spritzbeutel geben. Ich habe einen großen und kleinen Löffel benutzt um die Haube auf die Muffins zu bringen.

Muffins aus den Ofen holen und mit dem Eischnee verzieren. Eine Erdbeere oben drauf und noch einmal für mindestens 5 Min. in den Ofen. Die Haube soll innen weich sein, also nicht zu lange backen.

Muffin auskühlen lassen und vorsichtig auf Kuchenteller verteilen.

Guten Appetitt sagt das Wattschein und die Margarete

Das wird bestimmt eine schöne Teetime, Prost

Übrigen das kleine Wattschwein und ich haben uns gerade einen Muffin geteilt, lecker, lecker Yummi

Noch schnell die Schüssel auslecken!

 

 

 

Eisbär

Alle Jahre wieder gibt es meinen Eisbären im neuen Look. Dieses Jahr ist er ein Weihnachtsbär. Sein Name, Waldo Rollenbär. Und so sieht er aus:

Waldo ist ein Rollenbär. Rollentiere werden schon seit mehr als 100 Jahren gefertigt. Die ersten von der Firma Steiff als Reittiere für Kinder. Dies ist nun eine abgespeckte Version des Rollenbären. Er eignet sich besonders gut als Nachziehbär für kleine Kinder. Dann solltet ihr allerding Sicherheitsaugen verwenden. Man kann auch die Augen sticken und wenn das Kind etwas älter geworden ist, bekommt Waldo Glasaugen.

Noch ein Rollentier zum nachziehen findet ihr hier

Finchens Giraffe

Hier die Anleitung

Auflageplan zuschneiden

Anleitung Waldo Rollenbär

 

Material:        35 x 30 weißen kurzflorigen, dichten Mohair oder Alpacca 10 mm Florhöhe

1 kleines Stück schwarzen Pfotenstoff für die Fußsohlen

4 mm schwarze Augen

8 Pappscheiben á 25 mm Durchmesser für die Beine

4 Pappscheiben á 20 mm Durchmesser für die Fußbefestigung am Fahrgestell

2 Pappscheiben á 20 mm Durchmesser für den Kopf

5 T-Splinte

4 Rundkopfsplinte

14 Beilegscheiben, davon 4 große Beilegscheiben für die Fußbefestigung

Ein kleines Fahrgestell

Stopfmaterial, Werkzeug, schwarzes Nasengarn, festes Garn für die Augen, Ohren und die Nähte der Stopföffnung.

 

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist inklusive Nahtzugabe. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

 

Das Schnittmuster ausschneiden und eine feste Schablone nach Wunsch herstellen.

Den Stoff mit der rechten Seite auf die Tischplatte legen.

Nach und nach, die Schnittmusterteile auf die Rückseite des Stoffes einzeichnen. Beachten sie die Strichrichtung.

Ebenso das gegengleiche Einzeichnen der verschiedenen Teile, es ist auf dem Schnitt ausgeschrieben.

Wenn alles eingezeichnet ist, schneiden sie den Bären zu. Vergessen Sie nicht die Markierungen der Beine am Körper und an den Innenbeinen auf den Schnittteilen einzuzeichnen.

Nun werden alle Teile gesteckt und genäht.

Stecken und nähen Sie zuerst die Abnäher im Bauchteil.

Wir beginnen mit dem Kopf:

Rasieren Sie das Kopfmittel- und das Kopfseitenteil bis zum Augenknick. Legen Sie nun die Kopfseitenteile rechts auf rechts und nähen Sie die Naht von der Nasenspitze zum Hals mit kleinen Steppstichen. Falten Sie das Kopfmittelteil einmal zur Hälfte genau aufeinander. Markieren Sie sich mit einem Faden die Mitte der Nasenspitze. Legen Sie das Kopfmittelteil, Nasenspitze trifft auf die Naht der Kopfseitenteile, genau in die Mitte zwischen die Kopfseitenteile. Nun stecken Sie das Kopfmittelteil an die Kopfseitenteile. Nähen Sie dieses mit kleinen Steppstichen zwischen die Kopfmittelteile.

Legen Sie je zwei Ohrenteile rechts auf rechts, stecken und nähen Sie die Ohren über die Rundung zusammen. Die gerade Kante bleibt offen.

Stecken Sie den Bauchkeil an ein Körperseitenteil und nähen Sie diesen an. Nun das zweite Körperseitenteil an den Bauchkeil stecken und nähen.

Jetzt den Rest der beiden Köperteile rechts auf rechts legen, und stecken und nähen Sie diese zusammen. Die Naht am Kopfansatz und die Stopföffnung bleiben offen. Die Halsöffnung reihen und zusammenziehen. Den Faden vernähen und abschneiden.

Jetzt die Markierungen für die Beine mit einem Faden versehen. Diesen auf die Rechte Seite des Stoffes ziehen. So können Sie später den Sitz der Beine erkennen.

Jetzt die Vorder- und Hinterbeine stecken und nähen. Auch hier die Markierungen für die Splinte nicht vergessen. Verfahren Sie wie beim Körper und ziehen Sie einen Faden auf die rechte Seite des Stoffes.

Die Fußsohle mittig einsetzen und nähen.

Alle Teile werden nun gewendet. Zuvor werden die Nähte ausgekämmt. Nach dem Wenden noch einmal alle Nähte auskämmen.

Den Kopf ordentlich und fest stopfen. Achten Sie dabei auf die Nase des Bären, diese sollte besonders gut gestopft sein.

 

Ohren annähen

Nun zu den Ohren. Nehmen sie eine Puppennadel und einen langen starken Faden. Nehmen sie den Kopf in die Hand und halten sie die Ohren seitlich, unterhalb der Kopfmittelnaht an. Nun fassen sie den Kopf mit dem Daumen und Zeigefinger über die Stelle, an die Ihr die Ohren platzieren wollen, wie ein Zange von Oben, so dass Daumen und Zeigefinger genau gegenüber, seitlich am Kopf liegen. Nehmen sie die Puppennadel mit dem langen Faden, und arbeiten sie durch den Kopf von der einen Seite (Ohr) zur anderen Seite (Ohr) immer hin und her, bis rechts und links eine kleine Beule entsteht. Nun wissen sie wo die Ohren montiert werden können. Wenn sie  soweit sind, vernähen sie den restlichen Faden im Kopf.

So nun wieder einen starken langen Faden auf eine Puppennadel auffädeln, verknoten und nun wird das Ohr angenäht. Dies geschieht in vier Schritten.

Zuerst die Vorarbeit. Nähen sie die gerade Kante mit einem Reihstich zu, der Faden hängt noch am Ohr, Nun falten sie das Ohr in der Mitte, stechen mit der Nadel zur gegenüberliegenden Seite des Ohres, und ziehen den Faden fest an. Nun müssten sie eine kleine Muschelform vor sich liegen haben.

  1. Stechen sie die Puppennadel an der einen Seite des Kopfes, an die das erste Ohr montiert werden soll ein. Kleine Beule!

Stechen sie zur gegenüberliegenden Seite (zweite Beule) durch, ziehen sie den Faden an. Gehen zur ersten Beule (Ohr zurück und faltet das Ohr nach unten. Stechen sie nun in die Obere Kante des Ohres mit der Puppennadel und gehen sie auf die andere Seite zurück.

  1. Falten sie das Ohr nach oben und stechen durch die untere Kante des Ohres mit der Puppennadel zur anderen Seite. Stechen wieder zurück zum Ohr und faltet dabei das Ohr nach vorne.
  2. Stechen sie mit der Puppennadel durch die untere hinter Kante des Ohres und verfahren wie zuvor beschrieben Also einmal zur anderen Seite des Kopfes und zurück.
  3. Nun stechen sie noch durch die Ohrmuschel (vorderes Ohrenteil) und gehen mit der Nadel auf die andere Seite. Den Rest des Fadens bitte vernähen und abschneiden.
  4. Das zweite Ohr genauso fertigen. Immer die Beule des anderen Ohres als Gegenpunkt wählen.

 

 

Augen einziehen.

Fädelt Sie ein Auge auf  einen starken Faden, nehmen sie eine lange Nadel und fädelt den Faden auf. Fixieren Sie mit Stecknadeln den Sitzt der Augen. Stechen Sie nun neben der Stecknadel diagonal durch den Kopf zum Ohr (Beule), stechen sie  neben der Ausgangsstelle am Ohr wieder ein und kommen Sie hinter dem Auge heraus. Ziehen Sie an den Fadenenden, das Auge muss nun im Kopf eingezogen sein. Wenn dies geschehen ist, verknoten Sie den Faden einmal oben und unten hinter dem Auge. Vernähen sie den Rest des Fadens im Kopf. Arbeiten sie das zweite Auge gegengleich.

Die Nase mit einem schwarzen Faden sticken.

Markieren sie die Form des Mundes mit 4 Stecknadeln.

Ich beginne unterhalb der Nase in der Naht 1. Stecknadel. Dort komme ich mit der Puppennadel heraus. Danach steche ich unsichtbar zum 2. Punkt des Mundes, gehe dann oberhalb mit dem Faden zur Nase 1. Stecknadel zurück.

Jetzt gehe ich zum ersten Mundwinkel, 3. Stecknadel unsichtbar innerhalb des Kopfes, mit der Puppennadel. Gehe oberhalb des Felles zur 2. Stecknadel und steche dort wieder ein.

Nun noch einmal unterhalb/unsichtbar zurück zu Nadel 3.

Nadel vier wird von drei nach vier, unsichtbar innerhalb des Kopfes gearbeitet.

Den Mund fertig sticken, so wie bei Punkt drei beschrieben. Der Mund hat eine umgekehrte Y-Form

Nun wird die Scheibe für das Halsgelenk in den Kopf gesetzt, der Splint zeigt nach außen. Schließen Sie den Hals mit einem Reihstich und vernähen über das Gelenk den Faden, sternförmig. Das gibt einen sicheren Halt.

Montage

 Sie haben die Markierungen für die Arme und Beine mit einem Faden nach außen gezogen.

Dort werden die Arme und Beine am Körper montiert. Der Kopf wird mittig auf den Körper, genau hinter dem Abnäher, montiert.

Schieben Sie den Splint des Kopfes hinter dem Abnäher durch den Körper und schieben Sie von innen eine Pappscheibe über den Splint. Sie können die Metallscheibe hier weglassen, dadurch erhalten Sie mehr Festigkeit bei der Splintdrehung. Teilen Sie den Splint, indem Sie ihn ein wenig auseinander drücken  und drehen diesen rechts und links in eine Schneckenform.

Arbeiten Sie in zwei bis drei Schritten, dann macht es nicht soviel Mühe. Fassen Sie den Splint immer wieder mit der Zange nach, bis der Kopf fest montiert ist.

Die Arme und Beine werden über die Markierungen genauso wie der Kopf am Körper befestigt.

Nun den Körper oberhalb ordentlich mit Bastelwatte auffüllen. Der Halsbereich muss komplett gestopft sein. Arbeiten Sie bis zu den Pappscheiben der Arme und füllen den Körper bis dahin mit Bastelwatte (Fiberfill) auf.

Jetzt wird soviel Kunststoffgranulat in den Körper gefüllt, bis Sie das Gefühl haben, es passt nichts mehr hinein. Sie merken das, weil das Granulat Ihnen entgegenkommt.

Stecken Sie die Stopföffnung mit Stecknadeln zusammen, damit Ihnen das Granulat bei der Weiterbearbeitung nicht entgegen kommt.

Jetzt werden die Beine mittels Pappscheiben auf das Fahrgestell montiert.

Schieben Sie die Pappscheibe für die Befestigung in die Füße des Bären. Sie sollten am Hackenbereich enden.

Nun die Beine wie im Artikel Rollenbären beschrieben, befestigen.

Jetzt werden die Beine ordentlich und wirklich sehr fest gestopft.

Achten Sie auf den Knöchelbereich, dieser sollte sehr fest gestopft sein. Sonst bekommt der Bär Schlackergelenke.

Wenn alles zur Zufriedenheit gestopft ist, können die Stopföffnungen an den Beinen und im Rücken des Bären geschlossen werden. Schließen Sie diese mit einem Matratzenstich.

Es gibt auch eine Schritt für Schritt Anleitung für einen Anfängerbär. Dort sind die wichtigsten Arbeitsgänge ausführlich niedergeschrieben.

Sebastian ein Anfängerbär

Ich wünsche allen viel Spaß mit Waldo.

Ihr könnt den Rollenbären auch weihnachtlich dekorieren, so wie sein Kumpel der Ilja. Das sieht dann so aus:

 

 

 

 

 

 

Hier die Anleitung und das Schnittmuster für Waldo

Anleitung Waldo Rollenbär

Waldo Rollenbär

 

Liebe Grüße

Margarete Nedballa

 

 

 

 

 

 

Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

Hier das E-Book mit Schnittmuster

E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de

 

 

Der erste Nachtfrost

brrr kalt, Eis kratzen, der Winter möchte kommen. Aber vorher überlege ich noch eine schnelle Bastelei für den Herbst. Ganz einfach und wir müssen nur noch ein wenig spazieren gehen. Es regnet heute nicht. ein wenig Nebel ist nicht so schlimm. Die Luft ist frostig und schön. Also rein in den Mantel, einen Beutel für das Sammelgut mitnehmen und die Vorbereitungen für dieses kleine Geschöpf können starten. Kastanienschalen von Esskastanien sammeln, die sind schön Stachelig. Rosskastanien sehen auch hübsch aus. Wenn ihr keinen passenden Kastanienbaum in der Nähe habt, fragt einfach mal im nächsten Blumenladen nach Kastanienschalen.

Und so wird er gemacht. Ich habe ihn schon für Weihnachten ein wenig angehübscht.

Diese Dinge solltet ihr heute zusammen suchen. Das Igelchen ist schnell gemacht und man kann eine kleine Gruppe ruck-zuck fertig stellen.

Materialliste

Trockenfilznadel
Schwamm zum Filzen des Kopfes
Kastanienschale
Ein kleines Stück Igelfell oder anderes Fellchen
Naturfarbene Schafwolle
Kleine schwarze Perlen für die Augen
Bastelkleber

Einen kleinen Wollball in der Hand formen und den Kopf des Igels mit der Trockenfilznadel ausformen. Was hinten über bleibt nicht abschneiden, daraus bauen wir ein Polster für die Kastanienschale. Danach ein winziges Kügelchen formen, für die Nase.

Nase auf die dafür bestimmt Stelle stecken und mit der Filznadel anfilzen

Gesicht ausformen und das hintere Teil locker zusammen filzen. Kastanienschale aufsetzen und schauen, ob alles passend gearbeitet wurde

 

 

 

Danach die Kastanienschale auf den Körper kleben und trocknen lassen.

Einen Streifen Igelstoff vor die Kastanienschale kleben.
Augen mit Perlen aufnähen oder mit einem Permanetmarker aufmalen. Nase schwarz malen.

Weil er als Weihnachtdeko herhalten muss, bekommt er noch eine karierte Schleife um den Bauch gebunden. Und fertig ist der kleine Igel.
Man kann auch einen Aufhänger anbringen und ihn ins Fenster hängen.
Viel Spaß mit dem Igel

Liebe Grüße
Margarete
 

Am und auf dem Deich

da gibt es viel zu sehen. Unsere Deichschafe sind munter und sehr verspielt. Den ganzen Tag an der frischen Luft. Leckere Gras fressen und dabei den Deich schützen. Das ist die Aufgabe.

Ich habe mir erlaubt einige dieser kleinen Schäfchen zu nähen. Sie sind nicht groß. Können je nach Material bis zu 15cm lang werden. Im Durchschnitt sind sie 10-12 cm lang und 7cm hoch.

Sie sind schnell genadelt und Ruckzuck fertig. Man kann schnell eine ganze Herde nähen und für verschiedene Dekorationen, zum Beispiel für die Weihnachtskrippe herstellen.

Hier die Anleitung:  Böööööööörtha Deichschaf

 

Anleitung:

Material:

Mohair oder Plüsch     15 x 25 cm

Ministoff                     15 x 20 cm

Augen                         4 mm Glas braun mit Pupille

Gelenk                        15 mm und 1 T-Splint

Füllung: Bastelwatte und etwas Stahlgranulat

Stickgarn für die Nase und Faden zum nähen.

Starkes Garn für die Augen und zum annähen der Ohren.

Manchmal einen Rest langen Mohair für die Haare

 

Anleitung:

 

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zur Fertigung  enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Fertig stellen der Ratte vermeiden. Achtung diesem Schnitt muss eine Nahtzugabe von 0,3cm zugegeben werden. Schneiden Sie bitte den Stoff zu, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält. Alle Bööööööööööhs werden gleich gearbeitet.

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie diese mit einer kleinen Nahtzugabe aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

Körper:

Die Abnäher schließen und den Körper einmal rundum nähen. Bitte die Wende- und Stopföffnung offen lassen. Schwanz falten und über das lange Teil und die Rundung nähen, die kleine gerade Kante bleibt offen.

Füße:

Jeweils zwei Fußteile rechts auf rechts legen und mit der Hand nähen. An die Wendeöffnung denken. Vor dem Wenden der Füße die Einbuchtung mit einer Schere etwas einschneiden, damit sich die Kante nicht in Falten legt.

 

Kopf:

Ohren  rechts auf rechts legen und über die Rundung nähen. Die kleine gerade Kante bleibt offen. Kopfteil, Abnäher schließen und dann den Kopf einmal in der Runde zunähen, dabei am Hals eine Öffnung für das Gelenk lassen. Gerade Kante hinten.

Fertigstellung:

Alle Teile wenden. Die Teile aus Ministoff/Kaschmir,  in der Naht von links mit einem Stopfholz glatt streichen, indem man in der Naht mit dem Stopfholz darüber streicht.

Alle anderen Teile werden von links und rechts ausgebürstet. Beim Antikmohair sollte man eine Kamm oder eine dicke Nadel nehmen, dann lässt er sich besser auskämmen.

Der Kopf wird ordentlich gestopft. Das heißt, mittelfest, nicht Knüppelhart, es sollte noch ein wenig Spannung vorhanden sein, damit ein wenig geskulptet werden kann. Allerdings nicht zu weich stopfen. Bitte gut die Ränder ausstopfen, sonst wird der Kopf nicht schön rund.

Augen mit Stecknadeln markieren und einziehen.

Wir ziehen diese über die Halsöffnung ein.

Beide Augen einziehen und Faden in der Halsöffnung hängen lassen. Nun die Fäden fest anziehen, und in der Halsöffnung verknoten. Dabei darauf achten, dass beide Augen Seitengleich sitzen.

Für die Nase ein Dreieck mit Stickgarn nähen, dabei die Fäden fest anziehen. Am Besten einen dicken Knoten am Ende des Stickgarnes machen, und über die Halsöffnung nach vorne zur Nasenspitze stechen. Nun das Dreieck mit einem Spannstich sticken. Nur die Umrandung. Danach den Mund mit einem langen Faden nach unten sticken. Gehen sie dazu wieder zur Nasenmitte zurück. Faden fest anziehen und rechts und links vom Steg einen Grinsemund sticken.

Ohren an der unteren Kante mit einem festen Faden reihen. Dabei beide Stofflagen auf einmal zusammen nähen. Ohren jetzt zusammen ziehen und die untere Kante vernähen. Faden hängen lassen.

Ohren wie folgt an den Kopf nähen.

Rechts und links an den Kopf halten und schauen, wie es am lustigsten aussehen kann. Die Ohren sitzen ziemlich weit seitlich am Kopf.

Faden vom Ohr wieder auf eine Nadel nehmen. Am Besten eine lange Puppennadel.

Nun von rechts nach links durch den Kopf stechen, dabei darauf achten, dass die Einstichstellen genau gegenüber liegen.

Ohr hängt am Faden und wird nun mit dem Faden gegen den Kopf gezogen. Mit der Nadel wieder zum Ohr zurückstechen. Jetzt den Faden fest anziehen und das Ohre jeweils rechts und links an den Ecken festnähen.

Das zweite Ohr ebenso arbeiten, dabei beim durchstechen des Kopfes neben dem 1. Ohr mit der Nadel heraus kommen.

Danach geht es weiter wie beim ersten Ohr beschrieben.

Nun das Halsgelenk in den Kopf schieben. Dazu wird der T-Splint durch die Pappscheibe geschoben. Die Pappscheibe wird im Kopf platziert und der Halsrand wird mit einem starken Faden im Reihstich genäht. Faden anziehen und Pappscheibe dadurch festhalten. Der Splint schaut nach außen. Um den Splint den Faden vernähen und abschneiden.

Körper an den Kopf montieren. Dazu den T-Splint durch die Markierung für die Kopfbefestigung, stechen. Eine Pappscheibe von innen darüber legen und den Splint rechts und links jeweils in Schneckenform drehen.

Körper mit Fiberfill und Granulat stopfen. Der Körper wird mittelfest gestopft.

Damit das Schäfchen Gewicht bekommt, werden ein bis zwei Teelöffel Stahlgranulat in den Körper gepackt.

Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Schwanzteil oben zusammen nähen. Schwanz mit einem Matratzenstich an den Körper nähen. Stelle ich mit einem Strich im Schnittmuster markiert.

 

Pfoten stopfen, mittelfest.

Nun einen starken Faden auf eine Puppennadel nehmen. Die Pfote mit einer Stecknadel in der Mitte markieren. Einen Faden ca. in der Mitte der Pfote durchstechen. Dazu die Nadel von der Stopföffnung zur Pfotenmitte führen. Den Faden einmal über die Mitte (Einkerbung Pfote, Stecknadel) zur Rückseite der Pfote legen. Genau gegenüber der Einstichstelle in der Mitte vorne, von hinten nach vorne durchstechen. Dabei den Faden anziehen.

Den Mittelpunkt noch einmal hin und her nähen, dabei keine neue Kralle arbeiten, sondern einfach von Mitte vorne nach Mitte hinten durchstechen.

Faden im Pfotenteil vernähen. Die anderen Pfoten ebenso arbeiten.

Alle Wendeöffnungen mit einem Matratzenstich schließen.

Die Pfoten auf die Bauchseite des Deichschäfchens platzieren und mit einigen Stichen festnähen. Achten Sie dabei auf Seitengleiche Stellung der Pfoten.

Aus langflorigen Mohair ein Stück zuschneiden, ca. 1,5 x 1,5 cm, liegt dem Bastelset bei.

Dieses direkt am Kopfende in der Mitte aufnähen. Nähte dabei vorsichtig nach innen schieben und Haare später heraus ziehen. Mohair vorsichtig kämmen. Wer möchte kann ein kleines Schleifchen um den Haarschopf binden, ebenso hinten am Schwanzansatz.

 

 

Ich wünsche allen viel Vergnügen mit dem Deichschaf. Hier das Schnittmuster

deichschaf klein

Liebe Grüße

Margarete

 

SchuHuuuu

SchuHuuu die Eule wohnt im Dangaster Geest (Wald). Direkt im Eulenbaum. Einfach mal Ausschau halten. Vielleicht schwebt sie vorbei…

Schuhu die Eule

 

Materialliste:

Baumwollstoff mit Elastan (Ikea)                  ca. 40 x 30 cm

Rest grüner Filz oder eine andere Farbe für das Auge

Rest bunter Baumwollstoff, Pünktchenstoff für den Augenhintergrund

Rest weißer Filz

2 Knöpfe ca. 28mm Durchmesser

1 Pappscheibe 30mm oder 35mm kommt drauf an, wie ihr näht. Ich habe eine 30mm Pappscheibe benötigt.

Füllwatte

Doppelseitig aufbügelbare Vlieseline ca. 20 x 30 cm

Reste von Schleifenband, Spitze, Knöpfe für die Deko…

Anleitung zum ausdrucken findet ihr am Ende des Artikels

Wir nähen die Eule

  1. Es wird eine Nahtzugabe von 0,5 cm dazu gegeben. Baumwollstoff doppelt legen und am Rand mit Stecknadeln sichern.
  2. Eule, Kopf und Körper auf Baumwollstoff (uni) einzeichnen. Der Stoff liegt doppelt, also nur einmal aufzeichnen. Körper auf der Einzeichenlinie nähen und mit einer Nahtzugabe ausschneiden. Die Ecken und Rundungen mit einer Schere leicht einschneiden.
  3. Stopföffnung am Kopf und Körper beachten.
  4. Die Stoffe für die Augen vorbereiten. Augenhintergrund, ovales Augenteil, rundes Augenteil. Den Stoff ausmessen. Jedes Teil wird zweimal zugeschnitten. Den Stoff jeweils mit Bügelvlieseline vorbereiten. Das heißt, die Vlieseline wird auf die Rückseite der Stoffe gebügelt. Danach können die jeweiligen Augenteile aufgezeichnet werden.
  5. Eulenkopf und Körper wenden und bügeln.
  6. Augenhintergrund ausschneiden und auf das Gesicht legen, mit einer Stecknadel oder Heftfaden fixieren, damit das Augenteil nicht verrutschen kann.

Die Kreise überlappen in der Mitte.

  1. Augenteil aufbügeln. Legt ein Stück Butterbrotpapier dazwischen und ohne Dampf bügeln.

Hier von einer anderen Eule eine Vorlage für einen Augenhintergrund. Oben kann man den eingezeichneten Hintergrund sehen, vorne liegt die Papierschablone.

 

  1. Nun den zweiten Hintergrund in einer beliebigen Farbe aufbügeln.

Bei der zweiten Eule habe ich einen grünen Filz auf einem Blümchenfeincord gearbeitet. Eigentlich ist es egal, welche Farben man kombiniert, es sieht immer irgendwie schön aus.

SONY DSC

  1. Weißes Augenteil aufbügeln. Ziemlich mittig ansetzen, damit das Eulchen ein wenig schielt.
  2. Nun werden alle Stoffteile aufgenäht.
  3. Eulenkopf stopfen.
  4. Körper wenden und stopfen. Für die untere Rundung die Pappscheibe einlegen. Vorher ein Stück Filz in der Größe der Pappscheibe zuschneiden, eine Nahtzugabe von mindestens 3mm dazu geben. sollte. Das Filzrund an die Öffnung unten mit einem Knopflochstich annähen. So kann die Eule besser stehen und kippt nicht dauernd um.
  5. Körper in die Stopföffnung des Kopfes schieben, eventuell im Kopf noch einmal nachstopfen. Körperteil noch einmal heraus nehmen, wenn alles passend ist und oben mit Klebstoff einpinseln. Dann den Körper wieder in das Kopfteil schieben. Kopf und Körper mit einem Matratzenstich zusammen nähen.
  6. Zum Schluss die Garnituren anbringen. Eventuell eine Schleife, oder ein Spitzenband um den Hals. Einige Knöpfe aus der Knopfkiste annähen und schon ist die Eule fertig. Wer möchte kann auch kleine Filzblüten aus dicken Dekofilz zuschneiden und neben die Ohren nähen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit Schuhu

Anleitung und Schnittmuster Schuhu komplett

Liebe Grüße

Margarete